Claude Witz wird per 1. August 2026 die Geschäftsleitung des Schweizer Syndikat Film und Video SSFV übernehmen. Er verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung als Herstellungs- und Produktionsleiter für Kino- und Serienproduktionen in allen Schweizer Sprachregionen und ist seit über 25 Jahren in der Filmbranche tätig, zuerst in der Kameraabteilung und als Beleuchter, bevor er in die Produktion wechselte.
Er folgt auf Nicole Barras, die den Verband nach 12 Jahren per Ende Juli 2026 verlassen wird und sich nach einer Auszeit neu orientieren möchte. Der Vorstand freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Filmprofi. Gleichzeitig dankt er Nicole Barras herzlich für ihre wertvolle Arbeit und ihr grosses Engagement für den Verband.
Claude Witz studierte Filmwissenschaften und Englisch in Lausanne sowie visuelle Kommunikation an der ECAL. Neben seiner praktischen Tätigkeit engagiert er sich in der Aus- und Weiterbildung: Seit 2022 ist er bei FOCAL als Programmverantwortlicher für organisatorische Filmberufe tätig und seit 2025 Head of Studies von Production Value. Er unterrichtet an der ZHdK und ist Mitglied der Fachkommission Fiction der Zürcher Filmstiftung.
Er freut sich auf seine neue Rolle: "Der SSFV liegt mir persönlich und politisch am Herzen - ein gut organisierter Berufsverband ist für mich die Grundlage, um faire und nachhaltige Arbeitsbedingungen durchzusetzen und die Weiterentwicklung des Schweizer Filmschaffens aktiv zu gestalten. Ich freue mich sehr, diese Arbeit gemeinsam mit Vorstand und Geschäftsstelle in den kommenden Jahren weiterzuführen."
Mit der Wahl von Claude Witz setzt der SSFV auf eine Persönlichkeit, die praktische Produktionserfahrung, Branchenkenntnis und Engagement in der Nachwuchsförderung verbindet. Dank seiner Mehrsprachigkeit ist er zudem bestens in der Lage, die Mitglieder in der Westschweiz und im Tessin kompetent zu beraten und wirkungsvoll zu vertreten.
In einer Zeit des strukturellen Wandels in der audiovisuellen Branche will der Verband seine Rolle als starke Stimme der Filmschaffenden weiter ausbauen und sich insbesondere für faire Arbeitsbedingungen, nachhaltige Produktionsstrukturen und die Stärkung des Produktionsstandorts Schweiz einsetzen.
