Allgemeine Anstellungsbedingungen (AAB)

Die Allgemeinen Anstellungsbedingungen (AAB) regeln die Beziehungen zwischen den freischaffenden Mitarbeitenden und den arbeitgebenden Produzenten.

Die AAB sowie die empfohlenen Richtlöhne werden im Rahmen der Paritätischen Kommission zwischen dem Schweizer Syndikat Film und Video SSFV und den Partnerverbänden Swiss Film Producers Association SFP, Gruppe Autoren, Regisseure, Produzenten GARP, Swissfilm Association SFA, Verband Filmregie und Drehbuch Schweiz ARF/FDS und der IG Unabhängige Schweizer Filmproduzenten ausgehandelt.

Die Mitglieder der unterzeichnenden Verbände respektieren die AAB und die Richtlöhne, die ausserdem vom Bund im Rahmen der Verordnung über die Filmförderung des Bundesamtes für Kultur (BAK) anerkannt sind.

Die AAB wurden in den Jahren 2005, 2006, 2007 und 2014 in der Paritätischen Kommission revidiert.

AAB Wochenengagements
Im Frühsommer 2019 einigten sich die Verbände ARF/FDS, IG, SFA, SFP, GARP und SSFV auf eine revidierte Version der AAB Wochenengagements. Die Verhandlungen über die Arbeitsbedingungen bei Filmproduktionen konnten nach über zweieinhalb Jahren erfolgreich abgeschlossen werden. Mit dieser Revision wurden zahlreiche Bestimmungen wurden an die geltenden arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen des Arbeitsgesetzes (ArG) angepasst sowie Präzisierungen bezüglich Pausenregelungen, Mahlzeiten, Arbeitsweg, Reisen und Unterkunft vorgenommen. Die revidierten AAB Wochenengagements treten am 1. Januar 2020 in Kraft.