Weiterbildung

Wir sammeln und publizieren hier unsere eigenen wie alle uns bekannten branchenspezifischen Seminare, Workshops und Tagungen der Film- und Audiovisionsbranche.

Wann Was Wo Wer
2019
August
Freitag, 30.08.2019 - Freitag, 13.12.2019

CAS in Kulturpolitik und Kulturrecht 

Aufbaumodul des MAS in Kulturmanagement

Der 4-monatige CAS in Kulturpolitik und Kulturrecht vermittelt zentrale Grundkenntnisse und vertiefendes Spezialwissen, das dazu befähigt, kulturpolitische Zusammenhänge zu verstehen, rechtliche Situationen einzuschätzen und sich in der Kulturförderlandschaft im In- und Ausland sicher zu orientieren.

Wie ist das Zusammenspiel von Bund, Kantonen und Gemeinden in der Kulturförderung? Wie kommt es dazu, dass das Thema «Kulturelle Teilhabe» seit einiger Zeit in aller Munde ist und sich Kulturinstitutionen und auch kleinere Kulturprojekte dazu Gedanken machen? Wie entwickeln sich Rahmenbedingungen für das Kulturschaffen in der Schweiz, z.B. auch hinsichtlich Urheberrecht? Antworten darauf erhalten Sie in unserem CAS in Kulturpolitik und Kulturrecht, direkter Austausch und Diskussionen mit Akteur*innen der Schweizer Kulturförderung inklusive.

Die spezifischen Inhalte des CAS sind:

− Akteure und Instrumente der Schweizer Kulturförderung

− Öffentliche und private Kulturförderung 

− Kulturentwicklungsplanung 

− Lobbying für Kultur

− Kulturpolitische Debatten 

− Kulturpolitik im internationalen Vergleich

− Urheberrecht 

− Kunstfreiheit, Grundrechte und Kulturgütertransfer

− Evaluation und Qualitätsmessung

Der CAS Kulturpolitik und Kulturrecht richtet sich an alle, die eine kompetenzorientierte Weiterbildung mit zusätzlichem juristischem Schwerpunkt in den Bereichen Kulturpolitik und Kulturförderung suchen. Nebst Personen aus Verwaltung und Stiftungen sind dies auch Verantwortliche von regional, national oder auch international ausgerichteten Kulturprojekten und politisch engagierte Kulturschaffende, die sich sicher und gezielt in der Förderlandschaft Schweiz bewegen möchten.

Dauer: 4 Monate (15 Studientage), 12 ECTS

Abschluss: Certificate of Advanced Studies der Universität Basel

Weitere Informationen: https://kulturmanagement.philhist.unibas.ch/de/studienangebot/cas-kulturpolitik-und-kulturrecht/

Anmeldeschluss: 5. August 2019                                                                                                                                                                       

Der CAS in Kulturpolitik und Kulturrecht ist ein Aufbaumodul des MAS in Kulturmanagement. Informationen zum Studienangebot Kulturmanagement an der Universität Basel finden Sie auf unserer Webseite: https://kulturmanagement.philhist.unibas.ch/

 

BaselSKM - Studienangebot Kulturmanagement Universität Basel
Oktober
Freitag, 25.10.2019

INTERNATIONAL MASTERCLASS
„Editing the Invisible - VFX in Avid“ (Academy Award Nominee Tim Squyres)

WORKSHOPs

Montagedramaturgie
„Adaptionen schneiden - Roman, Drehbuch, Montage im Vergleich“ (Andrew Bird)
„Mini-Serie, Makro-Dramaturgie: Umgang mit Figuren und Raum bei „M - Eine Stadt sucht einen Mörder“ (Christoph Brunner)


Gewerke im Dialog
„Bäm! Filmmusik und ihre unbewusste Wirkung“ (Max Knoth)
„Schnittpunkt Picture Lock: Vertonen wir schon oder schneiden wir noch?“ (Ansgar Frerich/Andrew Bird)

Montage und Kommunikation
„Der frische Blick - Dramaturgische Schnittberatung im Dokumentarfilm“ (Anne Fabini)
„Emotionen im Film - Emotionen beim Schneiden“ (Sabine Brose)

Ab sofort ist die Anmeldung für alle Veranstaltungen unter https://www.filmplus.de/preise-und-anmeldung.html möglich. Dort findet ihr ebenfalls alle weiteren Informationen, Preise und Stornierungsbedingungen.

Ermäßigt ist die Teilnahme wieder für die Mitglieder unserer Kooperationspartner: BFS, aea, sffv, bvft, Filmbüro NW, VeDRA, AG Dok, LaDoc, WIFT

Die Filmplus Akademie wird gefördert von Stadt Köln und FFA und unterstützt von der ifs sowie Abels und Partner.

Psst, Early Bird gibt's bis zum 01. September!
 

Carlotta Löffelholz
Organisatorische Leitung
Filmplus  |  Festival für Filmschnitt und Montagekunst

tricollage gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt)
Venloer Str. 214
50823 Köln
www.filmplus.de

Fon: +49 221 28 58 706
E-Mail: loeffelholz@filmplus.de

KölnFilmplus Akademie Köln
November
Dienstag, 05.11.2019

Fokus auf den Erfolg belgischer Serien 
Es steht alles in der Bibel (der Regie!)


Um heute Erfolg zu haben, muss eine Serie eine starke und originelle Identität aufweisen, und diese muss zu den Themen passen, die sie anspricht. Der bekannte Regisseur Alain Berliner arbeitet u.a. als Berater bei RTBF (Radio Télévision Belge Francophone), wo er Regisseurinnen und Regisseure zu allen Fragen der Regie von Serien berät und mit ihnen eine für ihr Projekt spezifische ‹Regiebibel› erarbeitet. Anhand von konkreten Beispielen geht er im Seminar der Frage nach, worum es aus der Sicht der Regie und der Showrunner bei der Handschrift und beim Wiederholungsprinzip geht, indem er die verschiedenen Elemente – Bild, Ton, Schnitt, Musik, Arbeit auf dem Set – analysiert. Am Ende des Workshops moderiert er zudem ein Gespräch mit den beiden Verantwortlichen für Fiktion bei RTBF, die mit ihrer Projektentwicklungspolitik vielen belgischen Serien zu internationalem Erfolg verholfen haben.

REFERIERENDE
Alain Berliner BE
1997 schafft der Regisseur und Drehbuchautor Alain Berliner mit seinem Film MA VIE EN ROSE den Durchbruch. Der Film hat in Cannes grossen Erfolg und ist mehrfach preisgekrönt, u.a. mit dem Golden Globe. Zahlreiche weitere Filme zeichnen seine Karriere aus, z.B. die Spielfilme PASSION OF MIND und J’AURAIS TOUJOURS VOULU ÊTRE UN DANSEUR, die Fernsehserie für France 2 CLARA SHELLER und andere Fernsehfilme. 2017 wird er Regieberater bei französischsprachigen belgischen Serien.

Sylvie Coquart-Morel FR
Drehbuchautorin Sylvie Coquart-Morel hat mehrere Fernsehserien geschrieben, u.a. ONDES DE CHOC und DES SOUCIS ET DES HOMMES, die von France TV ausgestrahlt wurden. Zur Zeit ist sie verantwortlich für die Abteilung Fiktion bei RTBF (Radio Télévision Belge Francophone) und entwickelt dort neue belgische Serien.

Marc Janssen BE
Nach vier Jahren als 'Administrateur' von RTBF wurde Marc Jannsen Vorsitzender des ‹Conseil Supérieur de l’Audiovisuel en Fédération Wallonie-Bruxelles› (CSA; staatliche Rundfunkaufsicht). Seit 2018 ist er bei RTBF Leiter des ‹Pôle fiction›.

Teilnehmende 25 bis 50 RegisseurInnen, DrehbuchautorInnen, ProduzentInnen, FernsehredakteurInnen und Kameraleute

Datum und Ort Dienstag, 5. November 2019, in Genf (Radio Télévision Suisse)

Anmeldefrist 2. Oktober 2019; bitte CV beilegen

Teilnahmegebühr CHF 150

Sprache(n) Englisch, ohne Übersetzung

Organisation Nicole Borgeat, Regisseurin und Drehbuchautorin

Anmeldeformular

GenfFOCAL, RTS, SRG
Dienstag, 12.11.2019

Referent: Lukas Maetzke, Rechtsanwalt und Mediator, www.maetzke.ch 

Nur für SSFV-Mitglieder, in deutsch.

Detaillierte Informationen folgen Ende September 2019.

Geschäftsstelle SSFV, ZürichSSFV
Mittwoch, 27.11.2019

Vielen Menschen ist es unangenehm über Geld zu reden und «sich selber zu verkaufen» ist ihnen zuwider. Aber für Filmschaffende ist es essentiell, es zu lernen! Sie müssen sich definieren, positionieren und den Wert ihrer Arbeit kommunizieren – selbstsicher und standhaft. Damit Sie besser mit Arbeitgebern verhandeln können.

Wer gehört und erkannt werden will, sollte dazu eine entspannte Haltung einnehmen. Kommunikation ist letztlich Beziehungsarbeit zwischen Sender und Empfänger. Dieses Seminar zeigt Ihnen, wie Sie besser ankommen und sich durchsetzen können. 

Anzahl Teilnehmende: min. 6, max. 12

Leitung: Christine Loriol, Trainer und Coach, u.a. für "focal". www.christineloriol.ch www.christinecanhelp.ch

Anmeldung per E-Mail an info@ssfv.ch. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen werden nach Eingangsdatum berücksichtigt.

Dieses Seminar ist exklusiv für SSFV-Mitglieder. Organisiert und offeriert vom SSFV.

Geschäftsstelle SSFV, ZürichSSFV
Samstag, 30.11.2019

Copyright und andere Rechte - Was sagt das Gesetz und wie wird es im Department Szenenbild und Requisite ausgelegt?

Szenenbild und Requisiten stellen SchauspielerInnen in eine «Realität», die ihren Figuren und ihrem Umfeld Tiefe und Glaubwürdigkeit verleiht. Und genau da befindet sich auch ein Stolperstein für SzenenbildnerInnen und RequisiteurInnen: Urheberrecht, Markenrecht, Bestimmungen zu Schleichwerbung, Persönlichkeitsrecht usw. können die Gestaltungsfreiheit dieses Departments erheblich einschränken und ihnen einiges Kopfzerbrechen bereiten, besonders bei Dreharbeiten in einer natürlichen Umgebung.

In thematischen Blöcken und anhand von konkreten Beispielen erläutern die Referierenden die verschiedenen Gesetze und Regeln, die es zu beachten gilt. Eine aufs Fernsehen spezialisierte Juristin und ein auf Kinofilme spezialisierter Jurist erklären das geltende Recht und die Usanzen. Da es immer wieder Grauzonen gibt, lernen die Teilnehmenden hier auch, was ins Ressort von Szenenbild und Requisite gehört und was in den Zuständigkeitsbereich der Produktion.

REFERIERENDE

Marion Schramm
Production design: WOLKENBRUCHS WUNDERLICHE REISE IN DIE ARME EINER SCHICKSE, M. Steiner, 2017; AKTE GRÜNINGER, A. Gsponer, 2012; DER VERDINGBUB, M. Imboden, 2010 u.a.

Dominique Steiner-Studinka
Szenenbild-Assistentin und Requisiteurin: TIERE, G. Zglinski, 2017; SCHELLEN-URSLI, X. Koller, 2015; DER GOALIE BIN IG, S. Boss, 2014 ...

Kai-Peter Uhlig
Anwalt, spezialisiert auf Urheber- und Medienrecht, Film-/Projektfinanzierung und Verträge. Berät und vertritt Unternehmen und Verbände der Filmwirtschaft.

MODERATION

Barbara Lehmann
Anwältin, stv. Leiterin Rechtsdienst beim SRF, Dozentin für Medienrecht am MAZ

ORGANISATION

Vanja Baumberger
Bereichsverantwortliche Technik, FOCAL

Teilnehmende 10 bis 20 Berufsleute aus Szenenbild, Requisite, Produktion, Produktionsleitung und -assistenz sowie Kostüm

Datum und Ort Samstag, 30. November 2019, in Bern

Anmeldefrist 30. Oktober 2019 ; bitte CV beilegen

Teilnahmegebühr CHF 150

Sprache(n) Deutsch, mit Simultanübersetzung ins Französische

Organisation Vanja Bauberger

Anmeldeformular

BernFOCAL
2020
April
Dienstag, 07.04.2020

Wusstest Du, dass die AHV-Minimalrente für Einzelpersonen gerade 14'100 und die Maximalrente 28’200 Franken pro Jahr beträgt? Und dies auch nur, wenn die Rentnerin oder der Rentner während 43 resp. 44 Jahren brav die Beiträge bezahlt hat. Die Gesetzgebung für die soziale Vorsorge geht in vielen Punkten an den Bedürfnissen und Verhältnissen der Freischaffenden im Kulturbereich vorbei, dennoch gibt es einige Möglichkeiten, sich abzusichern, ohne horrende Summen an private Versicherungseinrichtungen abliefern zu müssen.

In diesem Kurs erfährst Du, wie Du selbst zu Deiner persönlichen sozialen Sicherheit beitragen kannst. Denn ohne ein minimales soziales Sicherheitsnetz ist eine freie kreative Tätigkeit langfristig nicht möglich. Du lernst die Begriffe unselbständig und selbständig Erwerbende, Freelancer, Freischaffende und was dies konkret bedeutet.

Du erhältst einen detaillierten Einblick in das Sozialversicherungswesen in der Schweiz, insbesondere in die Arbeitslosenversicherung (AVIG), Alters-, Invaliditäts- und Hinterbliebenenversicherung (AHV/IV), Berufliche Vorsorge/Pensionskasse (BVG), Unfall- und Krankenversicherung (UVG/KVG), Besonderheiten bei Berufen mit häufig wechselnden Arbeitgebern und die Krankentaggeldversicherung.

Referent Hans Läubli, Geschäftsleiter Suisseculture

Kursort: SSFV Sekretariat, Heinrichstr. 147, 8005 Zürich

Sprache: deutsch

Kurskosten: SSFV-Mitglieder kostenlos, Nichtmitglieder CHF 150.-

Anmeldung: Details folgen

Die Zahl der Teilnehmenden ist beschränkt, die Anmeldungen werden nach Eingang berücksichtigt und sind verbindlich.

Geschäftsstelle SSFV, ZürichSSFV