Weiterbildung

Wir sammeln und publizieren hier unsere eigenen wie alle uns bekannten branchenspezifischen Seminare, Workshops und Tagungen der Film- und Audiovisionsbranche.

Wann Was Wo Wer
2022
Januar
Freitag, 14.01.2022 - Freitag, 18.03.2022

Damit man der Physis einer Figur im Film gerecht wird, muss man über den eigenen Körper Bescheid wissen. Dies geht nur durch kontinuierliches Training. Das Physical Training bietet den Teilnehmenden an acht Freitagabenden in Folge die Gelegenheit, mit der renommierten Choreografin und Lehrerin Salome Schneebeli an ihrem Instrument – dem Körper – zu arbeiten. Mit jedem Mal nehmen die Ausdrucksmöglichkeiten zu, das Instrumentarium wird geschmeidiger und das Repertoire grösser und vielschichtiger.

Aber nicht nur die Schauspieler*innen kommen zum Zug. Um für sie und das Team am Set zugänglich zu sein, muss auch ein*e Regisseur*in wissen, was im eigenen Körper vorgeht. Je offener und bewusster der Umgang mit dem Körper ist, desto klarer ist die Ausdrucksweise beim Regieführen.

Neben den Tanz-, Stimm- und Atemübungen, Feldenkrais- und Schauspieltechniken, die gelehrt und angewandt werden, haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre individuellen Bedürfnisse einzubringen und an verschiedenen Aspekten einer Figur oder ihrer Selbstwahrnehmung zu arbeiten.

Am Anfang und am Ende des Abends haben die Teilnehmenden Zeit für Austausch und gegenseitige Unterstützung.

Teilnehmende
10 bis 20 Regisseur*innen und Schauspieler*innen

Datum und Ort
8 Freitagabende zwischen Januar und März 2022 (18:00-21:00), in Zürich
- 14. + 21. + 28. Januar
- 04. + 11. Februar
- 04. + 11. + 18. März

Für die Teilnahme am Seminar ist ein gültiges COVID-Zertifikat erforderlich.

Anmeldefrist
1.  Dezember 2021; bitte CV beilegen

Teilnahmegebühr
CHF 300

Sprache(n)
Deutsch und, wenn gewünscht, Englisch bzw. Französisch

Organisation
Anna Luif, Programmverantwortliche Regie Spielfilm
Barbara Terpoorten, Programmverantwortliche Schauspiel

Weitere Informationen und Anmeldung hier

ZürichFOCAL
Februar
Montag, 21.02.2022 - Freitag, 25.02.2022

Sanford Meisners Schauspielmethode gehört neben „Method Acting“ von Lee Strasberg zu den herausragenden Schauspieltechniken weltweit. Vor allem im Bereich „Realistisches Schauspiel“ sind Meisners Übungen nicht wegzudenken. Diese besondere Methode fördert das aktive Zuhören, emotionale Durchlässigkeit und die Fähigkeit zu wahrhaftigem und spontanem Verhalten. Sie hilft Schauspielenden dabei, frei und einfach zu agieren und offen für instinktive, intuitive Reaktionen zu sein.

In diesem fünftägigen Workshop tauchen die Teilnehmenden mithilfe von Theorie, Übungen, Textarbeit und konkreten Spielszenen in die Grundprinzipien dieser Methode ein. Die Übungen „Repetition“, „Knock at the Door“ und „Independent Activity“ bilden das Fundament der Herangehensweise von Sanford Meisner. Die Anwesenden werden Schritt für Schritt daran herangeführt.

Dieses Meisner-intensiv-Training ist für Schauspieler*innen geeignet, die diese Technik erlenen oder auffrischen wollen. Dieser Workshop ist aber auch für Regie Führende interessant, die die Handlungen von Schauspielenden besser verstehen wollen. Sie lernen, diese im Spiel besser zu unterstützen und eigene Ansätze für die Inszenierung zu kreieren.

Anmeldefrist: 19. Januar 2022 (CV und Showreel beilegen)

Kosten: Fr. 500

Mehr Informationen und das Anmeldeformular findest Du hier.

 

ZürichFOCAL
März
Dienstag, 01.03.2022 - Dienstag, 12.04.2022

In diesem mehrteiligen Workshop, der speziell für die Zusammenarbeit zwischen Regie und Schauspiel entwickelt wurde, haben Regisseur*innen und Schauspieler*innen die Gelegenheit, gemeinsam an den Figuren eines Drehbuchs und deren Beziehungen zu arbeiten.

Abseits vom üblichen Zeitdruck erhalten die Teilnehmenden hier den Raum und die Zeit, sich intensiv dem kreativen Prozess des Ausprobierens und des Erforschens zu widmen. An sechs aufeinanderfolgenden Abenden schlüpfen Regisseur*innen und Schauspieler*innen in die Haut verschiedener Figuren. Gemeinsam erkunden sie ein breites Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten, feilen an ihrer Technik, erweitern ihr Repertoire auf vielfältige Weise und probieren Neues aus. Anhand von Drehbüchern und Szenen werden die innere Welt der Figuren und ihre Beziehungen durchleuchtet. Geschriebene Texte werden zum Leben erweckt. Zum Abschluss haben die Regisseur*innen während zweier Tage die Gelegenheit, eigene Szenen mit den Schauspieler*innen zu erarbeiten und zu proben und so das Gelernte anzuwenden.

Barbara Fischers Methode basiert auf der Tradition des Drama Centre London. Das Drama Centre hat die ‹Method› von Stanislavsky und seinen Nachfolgern Strasberg, Meisner, Hagen und Adler nach England gebracht und mit der Technik der Movement Psychology verbunden.

Teilnehmende
4 Regisseur*innen mit einem Filmprojekt für einen langen Spielfilm in Entwicklung (Idee, Treatment- oder Drehbuchphase)
8 Schauspieler*innen

Datum und Ort
März/April 2022, in Zürich
6 Abende: 1.3. / 8.3. / 15.3. / 22.3. / 29.3. / 5.4.2022 (18:00–22:00)
2 Tage: 11.–12.4.2022 (9:00–17:00)
An den beiden Tagen im April 2022 stellen sich die Schauspieler*innen den Regisseur*innen zur Verfügung.

Anmeldefrist: 23. Januar 2022; bitte CV beilegen.
Regisseur*innen werden gebeten, die Synopsis, ein Treatment oder Drehbuch ihres Filmprojekts beizulegen.

Für die Teilnahme am Seminar ist ein COVID-Zertifikat erforderlich.

Teilnahmegebühr
CHF 600 für Regisseur*innen
CHF 300 für Schauspieler*innen

Sprache: Deutsch

Organisation: Anna Luif, Programmverantwortliche Regie Spielfilm

Weitere Informationen und Anmeldung hier

ZürichFOCAL
Dienstag, 08.03.2022 - Donnerstag, 10.03.2022

Es gibt zahlreiche LED-Leuchten von unterschiedlichen Herstellern auf dem Markt. Neue kommen ständig dazu. In diesem Seminar setzen sich die Teilnehmenden theoretisch und praktisch mit LED-Leuchten auseinander. Sie testen und erforschen, wie man die Möglichkeiten dieser Lichtquellen richtig nutzt.

Zusammen mit den Referierenden vergleichen sie verschiedene LED-Einheiten auf die Farbwiedergabe, andere Qualitäten und im Zusammenspiel mit Glüh- und Tageslicht. Das Seminar beantwortet zudem folgende Fragen:  

  • Welche Messgeräte/LED-Einheiten zeigen Referenzwerte an (CRI, TLCI und TM-30-15/18)?
  • Wie erreicht man gewünschte Hauttöne oder bestimmte Farben?
  • Wie ist der Farbraum der neuen LEDs definiert? Wie werden die Farben von unterschiedlichen Kamerasensoren (LUTs, Gamut Farbräume) interpretiert?
  • Welche Tests sind vor dem Dreh notwendig? Wie wird am Set gearbeitet?

Die Testreihen werden im Studio gedreht, auf dem Referenzmonitor gesichtet und gegradet und anschliessend im Kino projiziert und analysiert. Das Seminar bringt die verschiedenen Akteure des Workflows zusammen und ermöglicht den Erfahrungsaustausch.

 

REFERENTEN

Timm Brückner – DE
Gaffer, Mitglied des Bundesverbands Beleuchtung & Kamerabühne (BVB) und der International Cinema Lighting Society (ICLS), www.crew-united.com

Patrick Lindenmaier – CH
Colorist und DOP, Mitglied der Swiss Cinematographer’s Society (SCS), Besitzer und Geschäftsleiter der Postproduktionsfirma Andromeda Film AG, www.swiss-cinematographers-society.ch

Dennis Jackstien – DE
Internationaler ARRI-Trainer, http://dennisjackstien.de

Raphael Toel – CH
Gaffer, Mitglied des Filmtechniker Kollektivs (FTK), www.crew-united.com

Weitere Mitarbeitende:
Marco Quandt, Ralph Welti, Andreas Birkle
Zürcher Hochschule der Künste – Abteilung Film

Anmeldung

ZHDK ZürichFOCAL
Freitag, 18.03.2022

Junge Branchenleute aus allen Berufsfeldern sowie Absolvent·innen von Studiengängen in Film, Medien und Kulturmanagement erhalten während eines Tages die Möglichkeit, sich umfassend über die Strukturen, Abläufe und Institutionen der Schweizer Filmbranche zu informieren und ihre Fragen zu stellen.

Am Vormittag stellen Vertreter·innen verschiedener Berufsverbände und Verwertungsgesellschaften ihre Arbeit vor. Sie erklären, wie sie sich für die Interessen und Rechte der Filmschaffenden sowie für faire Arbeitsbedingungen einsetzen. Repräsentant·innen von nationalen und regionalen Filmförderungen zeigen zudem auf, wie audiovisuelle Projekte in der Schweiz finanziert werden können.

Am Nachmittag erfahren die Teilnehmenden, wie die Promotion und Auswertung von Schweizer Filmen aussieht und wie sich die Arbeit von Produktion, Verleih, Kino und Festivals in diesem Zusammenhang gestaltet.

Mit vielen wichtigen VertreterInnen der Branche - darunter auch die SSFV-Geschäftsleiterin Nicole Barras

Weitere Infos und das Anmeldeformular findest Du hier!

SolothurnFOCAL
Donnerstag, 24.03.2022 - Freitag, 25.03.2022

ZFICTION.22 findet am Donnerstag, 24. März und Freitag, 25. März 2022 im Theater der Künste (Bühne A) an der Gessnerallee in Zürich (Schweiz) statt.

Die zweite Zürcher Spielfilmtagung ZFICTION.22 setzt sich mit den Themen Narration und Rezeption auseinander. Wie müssen „Stories” heute erzählt werden, um uns zu überraschen? Welche Mechanismen werden angeregt, wenn wir uns auf Erzählmuster einlassen? Wie können Filmschaffende aus dem Widerspruch schöpfen, der zwischen kommerziellem Anspruch und künstlerischer Handschrift besteht? Und wo kann Originalität überhaupt noch stattfinden?

Umgeben von einer Unmenge an Bewegtbild haben wir gelernt, «Codes» blitzschnell zu dechiffrieren. Wir erkennen dramaturgische und narrative Muster instinktiv. Geschichtenerzähler:innen stehen vor dem Dilemma, dass die meisten Erzählmodelle abgenutzt wirken und das Publikum sich nur noch schwer überraschen lässt. Daraus ergibt sich die Tendenz, möglichst viele Themen, Archetypen, Storylines und Symbole in einem Genre-Mix einzufügen, um die Zuschauer:innen wieder verstärkt zu fordern. Gleichzeitig suchen viele Filmautor:innen nach alternativen Narrationsformen um auch andere, bisher wenig gehörte Geschichten zu vermitteln. Auch dekoloniale und feministische Diskurse fordern Erzählkonventionen heraus und erforschen, wie andere Inhalte mit alternativen Dramaturgien zusammenhängen.

Bei ZFICTION.22 werden klassische Dramaturgien, alternative Narrationsmodelle und zeitgenössische Anforderungen diskursiv gegenübergestellt. Forscher:innen gehen der Frage nach, inwiefern sich aufgrund einer entwickelnden Wahrnehmung von komplexer Welt und einer Omnipräsenz von «Story» quer durch alle Mediengattungen hinweg die Rezeption und Auseinandersetzung mit Geschichten verändert. Internationale Filmschaffende schaffen Gegenpositionen, gehen auf unterschiedliche Ansätze und Perspektiven des Erzählens ein und veranschaulichen ihre Standpunkte an ihren eigenen filmischen Werken.

Mehr Informationen zum Programm folgen anfangs Februar. https://blog.zhdk.ch/zfiction/

Theater der Künste, Gessnerallee, ZürichZHDK
2023
Mittwoch, 01.03.2023

Die nächste Ausgabe des ZDOK wird im März 2023 durchgeführt. https://blog.zhdk.ch/zdok/

ZDOK.21 fand am Mittwoch, 30. Juni 2021, im Toni-Areal der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) in Zürich statt, mit zusätzlichen Workshops am Donnerstag, 1. Juli 2021. Das Thema war der Ton im Dokumentarfilm. >> Programmübersicht

ZürichZHDK