Dramaturgie im Dokumentarfilm

Dramaturgie im Dokumentarfilm

Datum: Samstag, 10.04.2021 08.30 - Sonntag, 11.04.2021 17.00
Ort: Bern (online, wenn das Seminar nicht vor Ort durchgeführt werden kann)
Organisiert von: FOCAL

Dramaturgisch Denken! – Die Dokumentarfilmmontage

Im Unterschied zum Spielfilm werden Dokumentarfilme oft im Schneideraum gebaut. Dramaturgische Überlegungen stehen deshalb in der Montage an erster Stelle: Wie kann ich mit dem vorhandenen Material das packend erzählen, was ich mir vorgenommen hatte? Muss meine Ursprungsidee modifiziert werden? Was für eine Kernfrage stellt der Film? Was ist der Plot meines Films? Wie kann ich durch die Montage den Konflikt stärken und die Spannung steigern?

An Filmbeispielen wird untersucht, wie die Montage die Erzählung sowie die Gedanken und Gefühle der Zuschauer*innen führt. Arbeitstechniken werden vorgestellt: die planmässige Aufbereitung des Materials für den Schnitt und Methoden zur dramaturgischen Strukturfindung. Wie gewinne ich Überblick? Wie kommt es zu einem ersten Konzept und wie letztendlich zur Struktur? Dramaturgische Fragen zu eigenen Filmen können gerne eingebracht werden.

ReferentinGesa Marten (DE)
Editorin, Dramaturgin und Professorin an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Ihre Montagearbeit wurde mehrfach ausgezeichnet (Deutscher Fernsehpreis, Deutscher Kamerapreis, Filmplus Schnittpreis).
Filmographie Dokumentarfilm (Auszug): lucica und ihre kinder (Bettina Braun, 2018), shot in the dark (Frank Amman, 2016), seht mich verschwinden (Kiki Allgeier, 2015), die letzten gigolos (Stephan Bergmann, 2014), vom ordnen der dinge (Jürgen Brügger, Jörg Haassengier, 2013), wo stehst du? (Bettina Braun, 2011)

Teilnahmegebühr: Fr. 340, inkl. zwei Mittagessen (wenn online durchgeführt mit einem reduzierten Tarif)

Anmeldefrist: 7. März; bitte CV und Motivationsschreiben beilegen; Synopsis eines eigenen Projekts erwünscht

Weitere Informationen und das Anmeldeformular findest Du hier

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